Der vorliegende Beitrag stellt die Ergebnisse einer im Auftrag des Kantons Tessin von der SUPSI (Dipartimento Formazione e apprendimento) erstellten Untersu- chung zu didaktischen und pädagogischen Modalitäten, subjektivem Empfinden und objektiv feststellbaren Strategien der verschiedenen Akteure (Lehrpersonen, Schul- kader, Eltern, Schülerinnen und Schüler) der obligatorischen Schulen im Kanton Tessin während der COVID-Pandemie im Zeitraum März bis Juni 2020 dar. Dieser Zeitraum umfasst insbesondere die vom Bundesrat ausgerufene „Ausserordentliche Situation“ auf Grund der „ersten Welle“ der COVID-19-Pandemie, die in der ganzen Schweiz zur (offiziell als Verbot von Präsenzunterricht formulierten) flächendecken- den Schliessung der Schulen führte. Ebenso wie in anderen Kantonen wurde auch im Tessin der Präsenzunterricht durch Formen des Fernunterrichts, bei Beibehal- tung eines Betreuungsangebots für Kinder systemrelevanter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und nicht zur Tagesbetreuung fähiger Familien, ersetzt. Ab dem 11. Mai bis zum Schuljahresende am 19. Juni optierte der Kanton Tessin dann für ein Teilpräsenz-Modell. Die Untersuchung erhob Daten zu diesen zwei Zeiträumen (16. März bis 11. Mai, 11. Mai bis Schuljahresende).
Der Umgang der Tessiner Schule mit der „ersten Welle“ der COVID-19 Pandemie
GOLA G;
2023-01-01
Abstract
Der vorliegende Beitrag stellt die Ergebnisse einer im Auftrag des Kantons Tessin von der SUPSI (Dipartimento Formazione e apprendimento) erstellten Untersu- chung zu didaktischen und pädagogischen Modalitäten, subjektivem Empfinden und objektiv feststellbaren Strategien der verschiedenen Akteure (Lehrpersonen, Schul- kader, Eltern, Schülerinnen und Schüler) der obligatorischen Schulen im Kanton Tessin während der COVID-Pandemie im Zeitraum März bis Juni 2020 dar. Dieser Zeitraum umfasst insbesondere die vom Bundesrat ausgerufene „Ausserordentliche Situation“ auf Grund der „ersten Welle“ der COVID-19-Pandemie, die in der ganzen Schweiz zur (offiziell als Verbot von Präsenzunterricht formulierten) flächendecken- den Schliessung der Schulen führte. Ebenso wie in anderen Kantonen wurde auch im Tessin der Präsenzunterricht durch Formen des Fernunterrichts, bei Beibehal- tung eines Betreuungsangebots für Kinder systemrelevanter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und nicht zur Tagesbetreuung fähiger Familien, ersetzt. Ab dem 11. Mai bis zum Schuljahresende am 19. Juni optierte der Kanton Tessin dann für ein Teilpräsenz-Modell. Die Untersuchung erhob Daten zu diesen zwei Zeiträumen (16. März bis 11. Mai, 11. Mai bis Schuljahresende).Pubblicazioni consigliate
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